{"id":3371,"date":"2023-02-07T15:17:27","date_gmt":"2023-02-07T14:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/nathalie.bloechlinger.net\/?p=3371"},"modified":"2023-02-07T15:17:27","modified_gmt":"2023-02-07T14:17:27","slug":"botswana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nathalie.bloechlinger.net\/?p=3371","title":{"rendered":"Botswana"},"content":{"rendered":"\n<p>Am ersten Tag meiner Safari-Reise ging es von Johannesburg zum Khama Rhino Senctuary. Da dies eine lange Fahrt mit Bordercrossing war fuhren wir bereits um 6Uhr los. Die Fahrt ging ca. 8h. Als wir dann im Sanctuary ankamen, mussten wir uns mit dem Zeltaufbau beeilen um rechtzeitig f\u00fcr die Safari-Fahrt bereit zu sein. Unsere erste Safari und wir haben schon so viel gesehen: Nash\u00f6rner, Zebras, Gnus, Impalas und Giraffen. Da die Fahrt am Abend war hatten wir auch wundersch\u00f6nes Licht f\u00fcr die Fotos und einen tollen Sonnenuntergang. Zur\u00fcck im Camp gab es Abendessen am Lagerfeuer, bevor einige von uns ein wenig spazieren gingen um ein &#8222;Bushbaby&#8220; zu finden, leider hatten wir kein Gl\u00fcck. Daf\u00fcr haben wir einen sch\u00f6nen Blick auf den klaren Sternenhimmel gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hiess es Zelt abbauen, den Lando (wie uns eingetrichtert wurde: it\u2019s not a bus, it\u2019s a lando) beladen. Als wir los wollten sprang der Lando aber nicht an. Dass hiess wir mussten auf ein Safari Fahrzeug warten dass uns Starthilfe geben konnte. W\u00e4hrend wir auf die Starthilfe warteten haben wir einen Dung Beetle beobachtet, dies ist echt spannend und s\u00fcss wie sie ihre Mistkugeln vor sich her schieben. Nach den Startschwierigkeiten ging es f\u00fcr uns 6h weiter n\u00f6rdlich bis Maun.<\/p>\n\n\n\n<p>In Maun angekommen wurde ich direkt zum Flughafen gefahren f\u00fcr einen Flug \u00fcber das Okavango Delta. Meinen ersten Flug in einem Propellerflugzeug und dann noch an einem so magischen Ort. Die Landschaft war aufgrund der Regenzeit sehr gr\u00fcn und die Fl\u00fcsse des Deltas schl\u00e4ngelten sich malerisch durch die Landschaft. Unter mir sah ich Hippos im Wasser, eine Gnu-Herde, eine Impala-Herde und mehrere Elefanten-Herden. Dies war einer der sch\u00f6nsten Momente die ich je erleben durfte. Ich bin unendlich dankbar f\u00fcr meine ganze Reise und daf\u00fcr das ich solche atemberaubenden Momente erleben darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Camp wo die anderen bereits die Zelte aufgebaut hatten wurde ich von der Gruppe mit fragen gel\u00f6chert, die alle gespannt waren was ich erlebt habe. Nach einer kurzen Erz\u00e4hlrunde zwischen den Zelten gingen wir alle gemeinsam zum Pool bevor wir zum Abendessen im Restaurant vom Campingplatz gingen. Ein sch\u00f6nes Ende f\u00fcr diesen sch\u00f6nen Tag, alle gemeinsam an einer langen Tafel.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es fr\u00fch los. Zelt abbauen Lando beladen und nur mit Tagesrucksack und Schlafsachen bepackt in ein Safari Fahrzeug steigen. Diese brachten uns auf einer ca 2h Fahrt zu den Fl\u00fcssen des Okavango Deltas. Dort stiegen wir in Makoro (kleine Boote) und wurden noch einmal 2 weitere Stunden tiefer ins Delta gebracht. Mitten drin in der Wildniss schlugen wir die Zelte auf. Eine Toilette oder Dusche gab es nat\u00fcrlich nicht. Wenn man auf die Toilette wollte gab es einen Spaten um ein Loch zu graben und das &#8222;Gesch\u00e4ft&#8220; wieder mit Erde zu bedecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem das Camp aufgebaut war gingen wir auf eine Walking-Safari. Double K (unser Guide) erz\u00e4hlte uns viel \u00fcber das F\u00e4hrten lesen und \u00fcber die Pflanzen die dort wachsen. Es war wirklich einzigartig die Tiere zu Fuss aufzusp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Camp gingen wir etwas im Fluss schwimmen und lernten mit dem Makoro zu fahren (zumindest versuchten wir es, ist gar nicht so einfach wie es aussieht.)<\/p>\n\n\n\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag ging es noch einmal raus f\u00fcr eine Walking Safari. Es war wieder wundersch\u00f6n in einer Einerreihe durch die Natur zu stapfen. Die untergehende Sonne tauchte die ganze Landschaft in ein sch\u00f6nes warmes oranges Licht. Es sah einfach wundersch\u00f6n aus und wir konnten viele Tiere von sehr nah beobachten. Zur\u00fcck im Camp gab es wieder Abendessen am Feuer, danach f\u00fchrten alle Guides vom Okavango Delta traditionelle T\u00e4nze und Ges\u00e4nge auf. Ein wundersch\u00f6ner Abend, der mit der Warnung endete, dass wir Nachts nicht alleine unser Zelt verlassen sollen. Und falls wir raus gehen wollen\/m\u00fcssen, m\u00fcssen wir immer zuerst aus dem Zelt die Gegend mit der Taschenlampe absuchen. Falls wir Augen sehen d\u00fcrfen wir auf keinen Fall das Zelt verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck schliefen wir bis zum n\u00e4chsten Morgen durch. Um 3.45Uhr standen wir auf um den Sonnenaufgang zu sehen. Wundersch\u00f6ne Stimmung und ein leckeres Fr\u00fchst\u00fcck vom Feuer, bevor es f\u00fcr uns zur\u00fcck nach Maun ging. In Maun stiegen wir wieder in den Lando und von dort fuhren wir weiter nach Gweta (ca.3h). In Gweta entspannten wir im Pool&nbsp; (w\u00e4hrend es Regnete) und nach dem Abendessen gingen wir noch in die Bar vom Campingplatz und dort lernten wir von Reward (unserem Fahrer) wie man das Spiel \u201eKalaha\u201c spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es weiter zum Chobe Nationalpark (11h fahrt). W\u00e4hrend der Fahrt sahen wir viele Elefanten am Strassenrand, dies machte die Fahrt etwas spannender.\u00a0 Am Abend im Nationalpark angekommen, gingen wir auf eine Bootssafari. Wir haben wieder viele Elefanten, B\u00fcffel, Nielpferde, Impalas, verschiedene V\u00f6gel und Antilopenarten gesehen. Es war trotz starkem Regen und der K\u00e4lte wirklich sch\u00f6n auf dem Fluss zwischen Namibia und Botswana entlang zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es f\u00fcr und auf eine Safari Fahrt im Chobe Nationalpark. Wir sahen Hippos die im Wasser Spielten, Impala Jungen die spielerisch K\u00e4mpfen \u00fcbten, B\u00fcffel, Affen mit einem sehr jungen Baby, Zebras und viele V\u00f6gel (inkl. Adler). Das Highlight war als wir unseren ersten L\u00f6wen sahen. Ein M\u00e4nnchen welches einem Weibchen folgte. Wir konnten die beiden an mehreren Stellen sehen, da sie alles dem Fluss entlang liefen. Danach entdeckte Julia noch ein M\u00e4nnchen und ein Weibchen die hinter einem Busch lagen. Die besten L\u00f6wen Fotos konnte ich allerdings machen als wir das erste M\u00e4nnchen sp\u00e4ter noch einmal sahen. Da war er auf dem R\u00fcckweg zu seiner Familie, da er kein Gl\u00fcck bei dem Weibchen hatte. Er lief mehrfach direkt neben unserem Fahrzeug durch. Ich werde diesem Moment nie vergessen. Es war einzigartig und ein wundersch\u00f6nes, eindr\u00fcckliches und etwas be\u00e4ngstigendes Gef\u00fchl. Ein perfektes Ende f\u00fcr dieses wundersch\u00f6ne Land.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am ersten Tag meiner Safari-Reise ging es von Johannesburg zum Khama Rhino Senctuary. Da dies eine lange Fahrt mit Bordercrossing war fuhren wir bereits um 6Uhr los. Die Fahrt ging ca. 8h. Als wir dann im Sanctuary ankamen, mussten wir uns mit dem Zeltaufbau beeilen um rechtzeitig f\u00fcr die Safari-Fahrt bereit zu sein. 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