Maui, Hawaii


Meine zweite Insel.

Am ersten Abend als wir auf Maui gelandet sind wurden wir schon mit einem wunderschönen Sonnenuntergang von der Insel empfangen. Dieser war nur einer von vielen schönen Sonnenuntergängen welche Maui für uns bereit hielt. Ob am Ende der Road to Hana oder auf dem Haleakala, sie waren alle wundervoll.

Auf dem Haleakala sollte man aber auf einen Kälteschock gefasst sein. Am besten zieht man alle warmen Kleider, im Zwiebelprinzip an, die man dabei hat an. Es lohnt sich nach dem Sonnenuntergang noch in der Kälte auszuharren um den Sternenhimmel zu bestaunen.

Falls man den Sonnenaufgang auf dem Haleakala sehen möchte sollte man entweder Monate im Voraus reservieren oder wenn man viel Glück hat kann man jeweils am Vortag um 7Uhr versuchen ein Ticket online zu ergattern. Ich habe es insgesamt 4x versucht, 1 davon hatte ich Glück. Wir sind um 3Uhr aufgestanden um pünktlich da zu sein. Naja gesehen haben wir nichts, da wir komplett im Nebel festsassen. Wie wir so schön gesagt haben: „Get up at 3am. they said…You’ll see a beautiful sunrise they said…#Song“don’t stop believing“. Fazit es war kalt, wir waren alle müde, gesehen haben wir nichts ausser Wolken, Spass hatten wir trotzdem.

Nach diesem Reinfall haben wir uns dann erst mal ein ausgiebiges Frühstück gegönnt. Ganz nach unserem Reise Motto „Man gönnt sich ja sonst nie;)“

Das Highlight von Maui ist natürlich die Road to Hana. Diese sind wir insgesamt viermal abgefahren. Stops haben wir beim Pipiwai Trail (Wasserfall), dem Wai’ãnapanapa Black Sand Beach, dem Kaihalulu Red Sand Beach und den Waioka Pond/ Venus Pool eingelegt. Natütlich durfte auch eine frische Kokosnuss von einem Stand am Strassenrand und ein Bananenbrot & Brownie nicht fehlen.

Die einzige Wanderung die wir auf Maui gemacht haben war der Waihe’e Ridge Trail. Da wurde mir wieder einmal bewusst wie unsportlich ich bin, als ich bereits nach den ersten 15min den Berg hochlaufen komplett ausser Atem war.

Was sich ausser dem lohnt ist ein Ausflug an der Westküste hoch mit Zwischenstopps beim Kahakuloa Head, den Olivine Tide Pools und dem Nakalele Blowhole. Da oben ist die Natur komplett anderst. Genau wie das Ende der Road to Hana erinnert mich die Gegen da an die wie ich es mir im Norden von Europa vorstelle.

Hakuna Matata, so heisst unser Hostel. Mein erstes und einziges Hostel auf Hawaii,  befindet sich in Lahaina an der Westküste Maui’s. Das Hostel liegt direkt an einem Strand (nicht einmal 2min laufen), wo man surfen kann. Die Bretter konnte man gratis vom Hostel ausleihen. Das liessen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Insgesamt habe ich es zwar nur dreimal geschafft surfen zu gehen, da Maui noch so viel mehr zu bieten hat, aber es war jedesmal (trotz den aufgeschnittenen Füssen von den Steinen) ein gutes Gefühl raus zu paddeln.

Ausserdem war das Hostel sehr klein und familiär. Es wirkte eher wie eine WG als wie ein Hostel. Für die Menschen die ich da kennen lernen durfte bin ich sehr dankbar, da alle sehr herzlich und aufgeschlossen waren.

War wir nicht gemacht haben aber sich bestimmt lohnt ist ein Ausflug nach Molokini. Da soll es ein wunderschönes Korallenriff geben, welches noch intakt ist und viele Fische und Schildkröten beherbergt.


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