Insel Nummer drei ist die „Garten Insel“. Sie ist sehr grün abgesehen vom Waimea Canyon.
Fast die Hälfte der Insel ist Jungel und die Klippen der Napali Coast. Da kommt man nur mit Wanderungen hin, die teilweise mehrere Tage dauern können.
Da kann man sich bestimmt vorstellen, dass es ein atemberaubendes Erlebnis ist mit einem Helicopter über diese wahnsinnige Natur zu fliegen. Ich kann dieses Gefühl, diesen Anblick gar nicht in Worte fassen.
Das einzige was ich sagen kann, ein Helicopter ohne Türen lohnt sich um richtig gute Bilder machen zu können. Allerdings an alle die Mühe mit Höhe haben, seit darauf gefasst das euch teilweise sehr mulmig zu Mute sein wird, vor allem wenn man eine Kurve fliegt. Aber es lohnt sich diese „Angst auszuhalten“.
Der Canyon mit seiner roten Erde und dem Kontrast zu den grünen Pflanzen hat mir auch sehr gut gefallen. Bei Nacht kann man da die Sterne auch gut sehen, da keine Lichter da sind. Leider hat es aber immer Wolken direkt über dem Canyon, daher konnte ich meine Foto-Idee mit den Sternen über dem Canyon nicht umsetzten. Schön die Sterne anzusehen war es trotzdem.
Am Kilauea Point National Wildlife Refuge befindet sich ein schöner kleiner Leuchtturm und die Gegend beherbergt viele seltene Vögel. Für Vogelliebhaber bestimmt ein Paradies. Für mich schön zu sehen, aber die Vögel sahen für mich alle gleich aus.
Wer gerne einige Fakten über die Insel und einige versteckte Strände, wie zum Beispiel den Secret Beach, Tunnels Beach oder den Kahili Beach entdecken möchte kann sich die App „Shaka Guide Kauai“ runter laden. Um mehr über die Geschichte von Hawaii zu erfahren kann ich das Kauai Museum in Lahine wärmstens empfehlen.
Für den Sonnenuntergang ist der Shipwreck Beach sehr schön. Als wir da waren gab es gleich mehrere Hochzeiten am Strand. Dies war auch interessant anzusehen.
Ein weiteres Hightlight auf Kauai war für mich die Napali Boat Rider Tour. Da fährt man die Napali Coast ab und erfährt einige Geschichten/Sagen und Fakten über die Küste. Es war schön diese noch aus einer anderen Perspektive als mit dem Helicoper zu sehen. Auf dem Rückweg sind wir weiter Raus gefahren um noch Wale und Delfine zu sehen. Es war für mich ein absoluter Glückmoment (Marmeladenglass-Moment) als wir den Delfinschwarm gesehen haben. Ich habe noch nie so viele Delfine, sooo nah und in freier Wildbahn gesehen. Wie viele da auch tatsächlich noch unter Wasser waren habe ich erst im Nachhinein auf dem Gopro Video gesehen (da ich diese neben dem Boat unter Wasser gehalten habe).
Genau solche Momente (Delfine&Helicopter) sind es die das Reisen und das Leben an sich so schön und einzigartig machen.