Simbabwe


Nach einer unvergesslichen Zeit in Botswana sind wir nun bei den Victoria Falls angekommen.

Im Camp angekommen wurden wir von einer lokalen Organisation welche sich für die Rechte der Frauen einsetzt empfangen. Sie empfingen uns mit traditionellem Gesang und traditionellen Speisen. Es war ein sehr herzliches Willkommen und das Essen war sehr lecker. Naja bis auf die Insekten. Wir haben sie probiert, es hat nicht wirklich einen Geschmack und der Gedanke dass es Insekten sind macht das Ganze nicht gerade appetitlich.

Nach dem wir die Zelte aufgeschlagen haben, ging es zum Zambezi River für eine Bootssafari. Diese stand für uns an diesem Abend allerdings nicht im Mittelpunkt. Da es der letzte Abend mit der ganzen Gruppe war (einige gehen von hier aus auf eine andere Tour) und die Getränke auf dem Boot umsonst waren kann man sich ja denken dass wir alle einen guten Abend hatten;)

Nach der Bootstour ging es zurück zum Camp für ein gemeinsames Abendessen und von da aus weiter in eine Bar im Dorf. In der Bar haben wir dann die Nacht durchgetanzt, zumindest solange bis die Bar zuschloss. Müde aber glücklich gingen wir unter unseren Moskitonetzen schlafen.

Am nächsten Morgen machte ich mich mit einigen unserer Gruppe früh morgens auf den Weg zum River Rafting. Am Anfang hatte ich etwas angst in dem kleinen Schlauchboot und den starken Strömungen. Dazu kam noch, dass wir nach einer Weile am Ufer ein Krokodil entdeckten. Als wir aber den Dreh raus hatten hat es wirklich Spass gemacht und ich bin froh dass ich nie ins Wasser gefallen bin.

Nach dem River Rafting trafen wir einige unserer Gruppe um die Viktoria Fälle zu sehen. Zuerst von der Brücke aus, welche auch den Grenzübergang zwischen Simbabwe und Sambia darstellte. Danach gingen wir noch in den „National Park“ wo wir dem Wasserfall entlang laufen konnten mit verschiedenen Aussichtspunkten. Am Schluss waren wir klatschnass vom Wasser welches vom Wasserfall zu uns rüber geweht wurde. Etwas sehr faszinierendes war das wir einigen einzelnen Wassertropfen zusehen konnten wie sie durch den Wind nach oben stiegen.

Am Abend gingen wir nach der „Kennenlernrunde“ mit den Neuankömmlingen im Dorf essen.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit etwas Verspätung (da unser Guide verschlafen hat) 6h richtung Matobo Nationalpark.

Dort angekommen hatten wir Zeit die Umgebung auf eigene Faust zu erkundigen. Julia und ich stiegen auf verschiedene Felsformationen um einen Überblick zu bekommen. Es ist eine wunderschöne Landschaft und ganz anders als Botswana. Nach dem wir eine Weile auf den Steinen verweilten und dem Vogelgezwitscher gelauscht haben kehrten wir ins Camp zurück. Es gab wie immer am Lagerfeuer Abendessen. Reward (unser Fahrer) zeigte uns wie man traditionell mit einer Metallstange den Rasen kürzen kann und erzählte uns einige Geschichten über sein Land.

Am nächsten Morgen ging es für uns wieder auf eine Safari. Zuerst erklärten sie uns einige Fakten über Nashörner und dass sie alle 2Jahre die Hörner der Rhinos kürzen um sie vor Wilderer zu schützen. Bei einem kurzen Spaziergang in den Busch entdeckten wir zwei schlafende Nashörner. Es war sehr eindrücklich diese Tiere von so nah zu sehen (ohne ein schützendes Auto um uns herum). Danach ging es zurück zu den Safari Fahrzeugen. Der nächste Stopp war ein Markt mit lokalen Handwerskünsten (Holzschnitzereien, geflochtenen Körben und Stoffmalereien). Weiter gings mit dem Safari Fahrzeug auf Tierbeobachtung und Pflanzenkunde. Zum Abschluss gab es noch eine kurze Wanderung zu einer Höhle mit Felsmalereien von den Bushmans und weiter zu der „Bergspitze“ mit einem atemberaubenden Blick über den ganzen Nationalpark.

Am nächsten Morgen war es dann leider auch schon wieder Zeit für uns dieses schöne Land zu verlassen. Ich möchte aber auf jeden Fall irgendwann einmal zurück kehren um noch weitere Orte und Nationalparks entdecken zu können, denn für mich war unser Aufenthalt hier viel zu kurz.


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