Oahu, Hawaii


Meine erste hawaiianische Insel und ich durfte gleich drei Monate hier verbringen.

Ich habe mich von Anfang an in diese wunderschöne Natur mit den schönen Stränden, Wasserfällen und Wäldern verliebt.

Wandern war bisher nie mein Ding, aber hier ist wandern anderst. Man läuft meist matschige/rutschige Wege entlang, zieht sich an Steinen und alten Seilen nach oben. Viele Wanderungen sind „Ridge Trails“ da ist ein Höhenangst Flash garantiert, aber wenn man mit zerkratzten Beinen und schlammbespritzt oben ankommt wird man jedes mal aufs Neue mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

Auch die zahlreichen Sonnenuntergänge haben diese Insel zu einem kleinen Paradies gemacht. Einmal haben wir es auch geschafft den Sonnenaufgang auf dem nicht ganz legalen Deadmans Catwalk zu sehen. Dieser war auch ein malerischer Anblick um in den Tag zu starten.

Unsere Schule befand sich ca. 10min vom Waikiki Beach entfernt. Da konnte man bei „MOKU“ sehr günstig Surfbretter mieten. Leider waren die Wellen nicht immer so toll wie gedacht. Spass hatte ich trotzdem immer. Es wurde schon fast normal dass eine Schildkröte plötzlich neben deinem Surfboard auftaucht, aber genau solche Momente sind es auch was diese Inselkette ausmacht.

Den schönsten Moment mit einer Schildkröte hatte ich allerdings am „Electric Beach“ (West Coast). Dieser Moment als wir mit vielen Fischen und zwei Schildkröten schwimmen/schnorcheln konnten war ein einzigartiger und wunderschöner Augenblick.

Ein anderer Ort der sich auf jeden Fall zum Schnorcheln lohnt ist „Hanauma Bay“ (East Coast). Da lohnt es sich aber früh aufzustehen, um da zu sein sobald der Park öffnet. Denn im Verlauf vom Tag kommen immer mehr Menschen (trotz limitiertem Eintritt).

Zum Baden, Sonnen und Beachvolleyball zu spielen lud der „Fort DeRussy Park“ ein. Er hat weniger Menschen als am Waikiki Beach, bietet mehr Schatten und war direkt bei unserer Schule. Am Freitag konnte man vom Strand aus jeweils das Feuerwerk sehen.

Weitere Highlights waren Wochenendausflüge an der East Coast entlang zur North Shore. Da gibt es viele schöne Strände, Foodtrucks und Pillboxen. Meine liebsten Pillboxen sind Lanikai Pillbox (East Coast) und die Maili Pillbox (Westcoast).

Das Beste an den Ausflügen war wenn man hinten auf dem Pick-up sass, mit dem Wind im Gesicht und guter Musik. Einfach ein Gefühl von Freiheit.

Das unvergesslichste Erlebnis an der North Shore war allerdings als wir am Strand übernachtet haben, um am nächsten Tag pünktlich beim Sharks Diving zu sein. Dabei wurden wir verregnet und mussten sogar den Schlafplatz wechseln um nicht von den Wellen vom Meer erwischt zu werden. Dafür wurden wir mit einem wunderschönen, klaren Sternenhimmel belohnt. Fun Fact: das Sharks Diving wurde am nächsten Morgen wegen zu starkem Wellengang gecancelt.

Der zweite Versuch mit der Organisation von Ocean Ramsey um mit Haien zu schwimmen war aber ein voller Erfolg. Wir fuhren 3 Meilen mit dem Boat aufs Meer hinaus. Am Anfang musste man sich an die vielen Wellen beim Schnorcheln gewöhnen, aber es war wirklich ein eindrückliches Erlebnis mit diesen schönen und zu unrecht als Monster verurteilten Kreaturen Zeit verbringen zu dürfen (natürlich sollte man immer genug Abstand halten und nur mit erfahrenen und auf Haie spezialisierten Sicherheitstauchern ins Wasser gehen, da es immer noch ein Raubtier ist).

Was man hingegen eher meiden sollte als das Meer und deren Bewohner ist Honolulu Downtown. Da gibt es viele Obdachlose, die meist auf irgendeinem Drogen-Trip sind.

Auch an der West Coast ist Vorsicht geboten. Da wohnen viele Locals, welche gar kein Fan von Touristen sind. Da kann es auch mal vorkommen dass einem das Auto aufgebrochen wird oder dass einige auf Streit aus sind. Davon sind wir glücklicherweise verschont geblieben.


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