Kapstadt ist für mich eine weitere Stadt der Vielfalt. Menschen aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Kulturen treffen dort aufeinander. Ausserdem gibt es sehr viel zu sehen, von der Kultur, Geschichte bis hin zum Surfen und Wandern.
Als ich in Kapstadt gelandet bin hatte ich zuerst einmal einen Kulturschock. Am Flughafen waren sehr viele Menschen die getanzt und gesungen haben. Die Strassen waren ebenfalls sehr voll und es wirkte auf den ersten Blick sehr chaotisch. Aber die Lebensfreude der Menschen war schön zu sehen.
Was ebenfalls ungewohnt ist, ist dass an jeder Strassenecke in der Stadt ein Security Mitarbeiter steht. Dies wirkt am Anfang etwas beunruhigend, aber man gewöhnt sich daran und es ist gut für unsere Sicherheit.
An meinem ersten Tag bin ich auf den Lions Head Summit gestiegen. Der Blick über die Stadt und das Meer war fantastisch. Da oben war es so ruhig und friedlich, die ganze Welt und der Trubel in der Stadt schienen so weit weg. Ich habe es sichtig genossen eine Weile da oben zu sitzen und einfach nur auf die Stadt, das Meer und die Berge zu schauen.
Am nächsten Tag habe ich einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung gebucht. Der Fahrer hat uns ein traditonelles Gebäck von der Cape Malay Küche mitgebracht. Koeksister, ist ähnlich wie ein Berliner einfach ohne Füllung, dafür mit vielen verschieden Gewürzen und anstelle von dem Puderzucker ist es mir Kokosstreuseln bestreut. Sehr lecker. Koeksister wird traditionell am Sonntag zum Frühstück gegessen.
Auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung haben wir einen Zwischenstopp bei einer Insel mit ganz vielen Seehunden gemacht. Es war toll ihnen zuzusehen wie sie im Wasser getollt sind und sich auf den warmen Felsen ausgeruht haben. Der Geruch war hingegen weniger toll. Auf dem Rückweg zum Hafen haben wir noch einen Delfin Schwarm gesehen.
Am Kap angekommen haben wir einen Spaziergang entlang der Klippen gemacht. Das war ein wunderschöner Ausblick und dort habe ich einen der schönsten Strände besucht den ich je gesehen habe. Weisser Sandstrand, Türkises Wasser (grosse Wellen) und wir waren die einzigen Besucher dort.
Nach dem Traditionellen Touri-Foto am Schild „Cape of Good Hope“ ging es zum letzten Punkt der Tour der Boulders Beach. Da gibt es sehr viele Pinguine. Es hat mir sehr gut gefallen, allerdings war es mir zu überfüllt von Touristen.
Am nächsten Tag ging es für mich zu Robben Island. Der Insel auf der Nelson Mandela in Gefangenschaft lebte. Ebenfalls wurden dort kranke Menschen hingeschickt um die Bevölkerung zu „schützen“. Es war sehr interessant, vor allem weil der Mann der die Gefängnisführung gemacht hat ein ehemaliger Insasse war.
Danach sah ich mir die Victoria & Alfred Waterfront an und besuchte dort die Markthalle, bevor ich einen Uber zum Table Mountain nahm. Es war schön auf dem Tabel Mountain rumzulaufen. Die Landschaft da oben ist anders als alles was ich bisher gesehen habe. Wirklich ein schöner Ort. Allerdings hat mir der Lionshead besser gefallen, da es weniger Touristisch war.
Während meinem Aufenthalt in Kapstadt habe ich noch einen Kochkurs für die CapeMalay Küche gemacht. Es war sehr interessant und das essen hat mir sehr gut geschmeckt.
Die letzten Tage habe ich mit einer Weintour nach Stellenbosch mit einem Besuch von zwei Weinbergen inkl. Weintasting verbracht und bin zum Muizenbergbeach zum Surfen gefahren.
Die Weinberge waren riesig und die Weine haben alle richtig gut geschmeckt. Der Muizenberg Beach ist eine typisches Surfer-Strandpromenade ca. 30 min ausserhalb von Kapstadt.
An der Waterfront gibt es viele kleine Restaurants, Cafés und Surfshops. Nach eine Surfsession habe ich mir eine Heisse Schokolade am Strand gegönnt und die anderen Surfer beobachtet. Die Atmosphäre dort ist sehr beruhigend und die Stimmung ganz anders als in Kapstadt selbst.
Es war schön meine Zeit in Kapstadt dort zu beenden und mich noch einmal zu Entspannen bevor es weiter nach Johannesburg geht. Ich freue mich riesig auf die Tour, das Campen und besonders auf die Safaris. Das wird bestimmt eine unvergessliche aber auch anstrengende Zeit.