Seoul, South Korea


Der letzte Stopp meiner fast 8 monatigen Reise. Für mich ist es eine sehr interessante Stadt die Alt und Neu sehr schön miteinander verbindet.

Als ich in Seoul landete nahm ich erst einmal den Bus welcher mit nach fast 2h fahrt in der Nähe von meinem Hostel absetzte. Direkt vor meinem Hostel befindet sich ein riesiger Food Market. Jeden Abend kann man hier lokales Streetfood geniessen. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also lud ich mein Gepäck im Hostel ab und stürzte mich ins Getümmel. Bei vielen Sachen die man essen konnte wusste ich nicht genau was es war, aber alles was ich probiert habe war super lecker.

Am nächsten Tag erkundigte ich dann mit Jason die Stadt. Erst gingen wir auf den Seoul Tower, um einen Überblick über die Stadt zu haben. Leider konnte man nicht besonders weit sehen da es sehr neblig war an diesem Tag.

Danach ging es weiter zum Cheonggyecheon Stream wo man am Ufer entlang laufen konnte und endetet dann schliesslich am beim Namdaemun Market. Der ist rappel voll und man kriegt alles was man sucht. Egal ob man Essen, Kleidung oder Möbel sucht. Zum Abschluss gab es dann noch mein erstes traditionelles koreanisches Essen: Bibimbap. War sehr lecker.

Den nächsten Tag ging ich dann alleine auf Entdeckungstour. Gestartet bin ich beim Deoksugung Denkmal, weiter zum Gyeongbokgung Palast wo viele in traditioneller Kleidung rumliefen, und endete dann schliesslich im alten Stadtviertel Bukchon Hanok Village.

Am Tag darauf besuchte ich dann ein anderes Stadtviertel Ihwa Mural Village. Dieser Stadtteil ist für seine Strassenmalereinen bekannt. Wirklich eine sehr schöne Gegend. Auf dem Weg nach Hause legte ich noch einen Zwischenstopp an einem weiteren hirstorischen Gebäude ein. Dem Dongdaemun. An meinem letzten Tag hier habe ich nicht mehr viel gemacht. Ich besichtigte nur noch eine Kirche und eine Moschee (beides nur von aussen). Danach Packte ich alle meine Sachen zusammen. Später mache ich mich dann noch auf den Weg um traditinelles koreanisches BBQ zu essen. Seoul war für mich der perfekte Abschluss dieser Reise und ich freue mich bereits auf eine weitere Reise.

Mal sehen wann es mich wieder in die Ferne zieht und wo ich beim nächsten Mal lande. Bei mir weiss man ja nie wann mich das Reisefieber wieder packt.

Bis dahin bin ich aber unendlich dankbar für die vergangenen Monate, die vielen wunderschönen Eindrücke, die zahlreichen herzlichen Menschen von überall auf der Welt die ich kennen lernen durfte und die Freundschaften die draus entstanden sind, die unterschiedlichsten Kulturen in die ich eintauchen durfte und all die Situationen die mich aus meiner Komfortzone lockten, dank diesen konnte ich weiter wachsen und mehr über die Welt und mich lernen. Ich habe gelernt mit dem „Flow“ zu gehen und dass auch wenn etwas nicht nach Plan läuft am Ende alles irgendwie funktioniert. Ich habe gelernt mich an fremden Orten zurecht zu finden wo ich die Sprache weder verstehen, noch sprechen, geschweige dann lesen kann (wo man sich nur mit Google Translate verständigen kann, Internet sei Dank). Ich durfte neue Speisen von verschiedenen Ländern probieren, die mir alle sehr gut geschmeckt haben. Denn Essen ist ja bekanntlich ein grosser Teil vom Reisen und Neues entdecken.

Zum Abschluss kann ich nur Danke sagen an jedes Land und jeden Menschen der diese Zeit so einzigartig gemacht hat. Ihr werdet immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben.


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